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Schwerpunkte

Der Kernaspekt dieser Weiterbildung besteht darin, Personen dazu zu befähigen, Kindern im Elementarbereich einen spielerischen und lustvollen Zugang zur Musik zu ermöglichen. Da Kinder am Modell lernen, ist auch der individuelle Zugang der Teilnehmenden zum eigenen Musizieren elementarer Bestandteil der Weiterbildung. Verbunden mit theoretischer Fundierung und einem hohen Anteil an eigener, begleiteter und reflektierter Praxis ermöglicht das Lehrangebot den Teilnehmenden den Erwerb von Souveränität in diesem Arbeitsfeld. Nach bestandenen Abschlussprüfungen erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat zur "Fachkraft für Musikalische Früherziehung".

 

Folgende Gesichtspunkte stehen deshalb im Zentrum der geplanten Weiterbildungsmaßnahme:
Ein eigener Erfahrungshorizont bildet die notwendige Grundlage für die Inszenierung musikalischer Erlebnisräume. Um in der Arbeit mit Kindern Gelegenheiten für das Musikerleben schaffen und begleiten zu können, müssen die anleitenden Personen über eine eigene ästhetische Praxis verfügen und diese durch Reflexion auch für ihren Berufsalltag nutzbar gemacht haben. Solche Zugänge sollen im Rahmen dieser Weiterbildung ermöglicht werden.

 

Eine Verortung der Musik im Rahmen der zahlreichen Bezugswissenschaften der Elementarpädagogik, wie z. B. der Entwicklungspsychologie oder der Soziologie soll auf individuellen Erfahrungen im Umgang mit Musik aufgebaut werden. Dadurch wird eine an die ästhetische Praxis geknüpfte theoretische Auseinandersetzung mit Musik gewährleistet, die ihrerseits wiederum für die Praxis Musikalischer Früherziehung nutzbar gemacht werden kann.

 

Neben der pädagogischen Eignung und der nötigen Empathiefähigkeit stellt für die Arbeit mit Kindern in der Musikalischen Früherziehung  der sichere und theoretisch fundierte richtige Umgang mit der Stimme im Lied- und Gesangskontext eine Grundvoraussetzung dar. Ferner gehört das Beherrschen grundsätzlicher musikalischer Elemente aus dem Themenbereich der Rhythmik zu den zentralen Kernkompetenzen in Praxis und Theorie. Diese zwei Kernbereiche werden im Zuge des Ausbildungskonzeptes grundlegend erarbeitet und in praktische Methodik gefasst, die durch regelmäßige Übung gefestigt wird. Flankiert werden diese Elemente mit einer praxisorientierten Kombination theoretischer Fächer. Die Weiterbildung ist darauf angelegt, neben den primär erforderlichen Grundlagen für die Musikalische Früherziehung auch weiterführende Repertoire- und Instrumentalkenntnisse für die individuelle Musikpraxis der Teilnehmenden zu erlangen. Eine gute Reflexionsfähigkeit der Teilnehmenden in Bezug auf ihre eigene Unterrichtspraxis als auch das Verständnis für qualifizierte Elternarbeit sind Bestandteil weiterer Seminarangebote.

 

Die Weiterbildung mündet in Hospitationen und begleiteten Lehrproben bei Früherziehungsgruppen im eigenen Hause, bzw. bei kooperierenden Einrichtungen der Teilnehmenden außer Haus.

 

 

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